Einblicke

Die exklusiven Materialien von Rolex

Die proprietären Materialien von Rolex haben sich weiterentwickelt

Das Experimentieren mit neuen Materialien war schon immer Teil des Uhrmachens. Zuvor war es notwendig, die Entwicklung der Uhren selbst voranzutreiben. Die Entwicklung neuer Uhrenmaterialien unterstützte den Übergang von Uhren von exklusiven, maßgeschneiderten Artikeln zur Massenproduktion. In den letzten Jahren haben Uhrmacher in die Forschung und Entwicklung neuer Materialien investiert, um in anderen Bereichen zu helfen. Heute versuchen sie, Fortschritte in Bereichen wie Reparaturen von Uhren und Lebensdauer zu erzielen. Rolex ist ohne Zweifel Marktführer in diesem Bereich.

Mit über einem Dutzend proprietärer Materialien kann man mit Sicherheit sagen, dass die Entwicklung neuer Materialien für sie von größter Bedeutung ist. Es ist ein kluger Schachzug für die Marke. Es erhöht die Exklusivität ihrer Uhren und stärkt gleichzeitig die Marke Rolex. Es zeigt ihre Fähigkeit, ein Gleichgewicht zwischen den Uhrmachertraditionen, die sie schätzen, und den Fortschritten zu finden, die die moderne Technologie ermöglicht. In diesem Abschnitt werden einige der von Rolex geschützten Materialien und ihre Verwendung in ihren Uhren vorgestellt.

Proprietäre Metalle

Rolex hat eine bedeutende Investition in proprietäre Metalle getätigt. Dies ist nicht überraschend, da Metalle den größten Teil der Konstruktion einer Uhr ausmachen. Metalle sind laut Rolex der wichtigste Bestandteil der ästhetischen, mechanischen und dimensionalen Eigenschaften einer Uhr. Rolex gibt sich nicht mit gewöhnlichen Metallen zufrieden, die in der Uhrmacherkunst verwendet werden, wie z. B. Edelstahl, Gold und Platin. In jedem dieser Bereiche haben sie ihre eigenen Legierungen hergestellt. Dies erreichen sie durch den Einsatz ihrer eigenen Gießerei. Sie haben ihre eigene private Gießerei im Industriepark Plans-les-Ouates, der größten der vier Produktionsstätten von Rolex. Sie haben ihre eigenen einzigartigen Formeln für drei Arten von Gold sowie Platin und Edelstahl erstellt.

Everose

Ihre Goldvarianten basieren auf 750 Gold, einer fürstlichen 18-Karat-Goldlegierung aus 750 Tausendstel reinem Gold. Um die drei verschiedenen Goldarten der Marke - Gelb, Weiß und Everose - herzustellen, kombinieren sie das Basisgold mit spezifischen Silber- und Kupfermischungen. In ähnlicher Weise folgt Rolex 950 Platin. Es ist eine Legierung aus 950 Tausendstel Platin in Kombination mit Ruthenium, einem chemischen Element der Platingruppe.

Austernstahl

Last but not least ist Rolex 904L Stahl, auch bekannt als Oystersteel. Es hat höhere Konzentrationen an Nickel, Kupfer, Molybdän und Chrom. Aufgrund dieser Zusammensetzung ist es härter und korrosionsbeständiger als Standard-Edelstahl 316L. Als ob es nicht genug wäre, eigene Gold-, Platin- und Stahllegierungen herzustellen, geht Rolex noch einen Schritt weiter. Darüber hinaus hat die Marke zwei unterschiedliche zweifarbige Farbvarianten entwickelt: Rolesor und Rolesium. Das Gelb- oder Everose-Gold von Rolesor wird mit dem 904L-Edelstahl kombiniert. Rolesium hingegen kombiniert 950 Platin mit Austernstahl.

Andere proprietäre Materialien

Cerachrom

Proprietary Rolex Materials - Cerachrom

Rolex hat zweifellos einen erheblichen Teil seiner Aufmerksamkeit und Ressourcen auf seine eigenen Metalle gerichtet. Sie haben jedoch eine Reihe anderer proprietärer Materialien erstellt und in ihre Uhren integriert. Rolex hatte 2005 ein Bannerjahr mit der Einführung von drei proprietären Materialien. Cerachrom, ihre eigene Keramikmarke, wurde eingeführt. Das Material feierte sein Debüt im schwarzen GMT Master II der Marke. Sie brauchten weitere acht Jahre, um herauszufinden, wie das Material in den zweifarbigen Farben hergestellt werden kann, die zum Synonym für die Kollektion geworden sind. Rolex führte die nächste Generation von Cerachrom im Batman mit einer patentierten Monoblock-Bauweise ein.

Paraflex

Rolex führte 2005 auch Paraflex und Parachrom ein. Paraflex ist ein einzigartiger und hochwirksamer Stoßdämpfer. Es erhöhte die Stoßfestigkeit ihrer Uhren um einen beeindruckenden 50%. Parachrom hingegen ist eine paramagnetische Legierung aus Zirkonium, Sauerstoff und Biobium, die in Rolex-Spiralen verwendet wird. Es ist nicht nur undurchlässig für Magnetfelder, sondern auch bis zu zehnmal stoßfester als eine typische Spirale.

Chromlicht

Nur drei Jahre später, im Jahr 2008, veröffentlichte Rolex ein weiteres proprietäres Material. Chromalight wurde erstmals von der Marke im Deepsea Sea-Dweller eingeführt. Chromalight ist, wie der Name schon sagt, ein Lumineszenzmaterial ähnlich wie Superluminova. Chromalight hingegen strahlt eher blaues Licht als das typische grüne Leuchten aus. Es hat auch eine längere Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden.

Oysterflex

Oysterflex, ein weiteres proprietäres Material, wurde 2015 eingeführt. Das brandneue Riemenmaterial wurde erstmals von Rolex in der Yacht-Master-Linie eingeführt. Die Einstellung der Marke zum Kautschukband wird von Oysterflex repräsentiert. Es bietet ein bisschen mehr, ebenso wie die anderen proprietären Materialien. Der Komfort und die hypoallergenen Eigenschaften von Kautschukbändern werden mit der Formbeständigkeit und Haltbarkeit von Metallarmbändern in Oysterflex kombiniert.

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